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| ISBN 3-934524-30-3 Broschur, Euro 10,00 |
In die Falle gehen alle
ist der neueste Hunsrückkrimi von Heinz-Peter Baecker. Monika Meyer-Liebrecht wohnt mit ihrem Mann, einem erfolgreichen Anwalt, und ihren Kindern Manuela, 7, und Robert, 5, im Hunsrückort Morbach. Ihre Arbeitsstelle aber befindet sich im Mainzer Landtag: Hier ist sie soeben zur jüngsten Ministerin der Landesregierung ernannt worden. Tag und Nacht werden sie und ihr Umfeld nun von Beamten des Personen-schutzes bewacht. Dennoch passiert das Unglaubliche: Manuela wird entführt! Es geschieht, während die junge Ministerin vor laufenden Kameras ihre Antrittsrede in Mainz hält – am hellen Tag und mitten unter den Menschen, denn Manuela befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Unterricht in der Morbacher Grundschule. Sie haben es schon geschickt begonnen, die vier Hunsrücker Freunde Usch und Piotr, Günter und Rolf. So unterschiedlich sie und ihre Interessen auch sind, in einem sind sie sich einig: ein paar Millionen würden ihnen nicht schaden. Ursulas Sekretärinnengehalt reicht nicht, um sich und ihren arbeitslosen Freund Piotr bei Laune zu halten, auch Günter ist arbeitslos, überdies geschieden und zum Unterhalt für seine beiden Kinder verpflichtet, und Rolf liebäugelt damit, sich in eine Firma einzukaufen und so seinen unsteten Job als Handelsvertreter drangeben zu können. Das entführte Kind soll keinen ernsthaften Schaden erleiden, denn, da sind die vier zuversichtlich, die betuchten Eltern werden sicher anstandslos die geforderte Lösegeldsumme für ihren blonden Liebling zahlen. Alles läuft nach Plan: Ein raffiniert eingefädeltes Irreführungsmanöver gegenüber der Polizei. Und die geht ihm prompt auf den Leim! Die regionalen Medien, allen voran der SWR, laufen heiß, übertragen auch den Aufruf der verzweifelten Ministerin an die Entführer ihrer Tochter und eine in Aussicht gestellte Prämie für zweckdienliche Hinweise. Ohne Erfolg. Die Forderung der Entführer ist klar: drei Millionen Euro. Mitten hinein in eine interne „Beziehungskiste“ unter den Entführern kommt die Großattacke von LKA, Polizei und Medien, bei dem das Hörfunk-Programm von SWR1 und die SWR-Landesschau eine besondere Aufgabe übernimmt: Auf Anraten des Kriminalpsychologen wird gezielt der Eindruck verbreitet, man sei den Entführern auf die Spur gekommen. Die Ereignisse überschlagen sich. Die Medien verbreiten gemäß der LKA-Strategie Fortschritte im Entführungsfall, um die Bande weiter zu verunsichern. Anwalt Meyer-Liebrecht bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Geldübergabe vorzubereiten. Dabei geht er allerdings eigene Wege. Kein Entführer meldet sich, es geschieht – nichts. Unverrichteter Dinge kehrt der Anwalt mit den drei Millionen Euro im Koffer wieder nach Hause zurück. Plötzlich ist von fünf Millionen die Rede, die in einem Koffer – ohne Polizei! – noch am gleichen Nachmittag an einer genau bezeichneten Stelle auf dem Flughafen Hahn zu deponieren sind. Als der Erpresser ein zweites Mal anruft, beginnt eine atemberaubende Hubschrauberjagd rund um Hahn und mitten hinein in die SWR1-Wunschmusik mit Oli Böhm platzt eine unerwartete Meldung ... |
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